Im Gegensatz zu den häufig verwendeten Heckenpflanzen der Gattungen Chamaecyparis (Scheinzypresse) und Thuja (Lebensbaum), bringt die Pflanzung von Hecken aus heimischen Wildgehölzen Abwechslung in den Garten.

Ich spreche hier von einer Hecke, die sich aus einer Anzahl von Pflanzen verschiedener Arten zusammensetzt und in ihrem Aufbau den Vorbildern aus der Naturlandschaft bzw. intakten Kulturlandschaft gleicht.

Sie ist in Form und Farbe abwechslungsreicher als viele gängige Heckenformen, mit oft
nur einer Art, die dazu sehr häufig stark formiert sind.
Aus ökologischer Sicht kommen die Eigenschaften standortgerecht und bedeutend
als Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten hinzu.
Aus pflegerischer Sicht, wo auf Krankheits- und Schädlingsresistenz, sowie geringen
Aufwand für Schnitt und andere Pflegemaßnahmen Wert gelegt wird, ist eine
Wildgehölzhecke ebenfalls zu empfehlen.
Einige geeignete, strauchförmig wachsende Arten:

Feldahorn, Grünerle, Felsenbirne, Sauerdorn, Buchs, Hainbuche, Blasenstrauch, Kornelkirsche, Roter Hartriegel, Haselnuß, Weißdorn, Seidelbast, Spindelstrauch, Färberginster, Stechpalme, Liguster, Steinweichse, /Schlehdorn, Kreuzdorn/Faulbaum, Heckenrose, Bibernell-Rose, Apfelrose, Brombeere, Himbeere, Schwarzer Holunder, Holler/Traubenholunder, Salweide/Reifweide/Grauweide, Gemeiner Schneeball/Wolliger Schneeball.
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